Vorträge & Workshops
____

 

Matriarchy for Future – Festival

1. – 4. Juli 2027

Kasteel de Berckt, bei Venlo NL
40 km von Duisburg

Lasst uns feiern, tanzen, lachen, austauschen und Visionen entwickeln

Erfahre mehr zu den Referierenden und den Angeboten

Heide Göttner-Abendroth (Foto Maresa Jung)
Dr. Heide Göttner Abendroth – Akademie HAGIA

Die Matriarchatsforscherin Heide Göttner-Abendroth hält am Festival einen Einführungsvortrag und beleuchtet das Potenzial matriarchaler Werte für die Zukunft unseres Planeten.
(Beitrag wird noch aktualisiert).

Mehr lesen ...

Dr. Heide Göttner-Abendroth (*1941) lehrte an der Universität München Philosophie und Wissenschaftstheorie. Ab 1976 Mitbegründerin der Frauenforschung. Durch ihre lebenslange Forschungsarbeit und ihre Reihe «Das Matriarchat» (Kohlhammer-Verlag) wurde sie die Begründerin der Modernen Matriarchatsforschung.

Seit 1986 Gründung und Leitung der «Internationalen Akademie HAGIA». Lehrbeauftragte an verschiedenen Universitäten, Gastprofessorin in Montreal und Innsbruck. Vorträge und Tourneen im In- und Ausland. Sie leitete drei Weltkongresse für Matriarchatsforschung in Europa und den USA. 2005 wurde sie von einer Schweizer Organisation und 2007 von einer finnischen Initiative für den Friedensnobelpreis vorgeschlagen.

Matriarchale Politik und die Vision einer neuen Gesellschaft 

Matriarchatspolitik beruht auf der modernen Matriarchatsforschung, und ihr Ziel ist, eine egalitäre, friedliche Gesellschaft zu schaffen. Wie dies erreicht werden kann, wird uns von noch lebenden matriarchalen Gesellschaften gezeigt, deren Traditionen Jahrhunderte/ Jahrtausende lang zurückreichen. 

Ihre Wirtschaft, Politik, soziale Organisation und Spiritualität zeigen äußerst interessante Muster, wie Gesellschaften gewaltfrei und auf Ausgleich und Gegenseitigkeit beruhend geschaffen und aufrechterhalten werden können. Dies gilt sowohl für die Mikrostrukturen von Familie, Clan und Dorf, als auch für die Makrostruktur von Stadt, Region und Verbindung von Regionen. 

Wie dieser reiche Schatz an Menschheitserfahrungen heute für die Entwicklung einer neuen Gesellschaft ohne Gewalt und Kriege fruchtbar gemacht werden kann, wird in meinem Vortrag erläutert.  

www.hagia.de

Podiumsgespräche

Angela Dolmetsch
Nashira EcoVillage Colombia – Podiumsgespräch

Angela Dolmetsch, Margarita Duque, Yazmin Martinez und Genevieve Vaughan. Nashira ist weit mehr als nur ein Wohnort, es ist ein wahr gewordener Traum. Es besteht aus 88 Häusern, die von und für Frauen gebaut wurden.

Mehr lesen ...

Über uns
Das Ökodorf Nashira entstand 2003, als 88 Frauen, die als Familienoberhäupter durch den kolumbianischen Konflikt vertrieben worden waren, im Rahmen der Schenkökonomie ein 30.000 Quadratmeter großes Grundstück erhielten. Die Ressourcen sollten dort eingesetzt werden, wo sie benötigt werden, damit die Frauen ein nachhaltiges Ökodorf errichten konnten. Die Baumaterialien und das technische Know-how wurden von der Regierung finanziert, die Frauen mussten jedoch 1.000 Arbeitsstunden leisten. Die Häuser gehören ihnen, sodass sie selbst entscheiden können, wen sie in ihre Häuser und in ihre Nähe lassen. Die Leitung des Ökodorfes liegt in den Händen eines rein weiblichen Gremiums. Innerhalb von 23 Jahren haben die Familien von Nashira die extreme Armut hinter sich gelassen und sind in die Mittelschicht aufgestiegen. Die in Nashira aufgewachsenen Kinder sind heute Akademikerinnen oder Studentinnen, während die Frauen verschiedene Fachkenntnisse erworben haben. Kürzlich absolvierten 14 Frauen einen neunmonatigen Kurs mit theoretischen und praktischen Inhalten und sind nun Solartechnikerinnen. 1925 fand in Nashira das Projekt „A She Ede Diplomat“ statt, bei dem 30 Frauen aus zehn Ländern lernten, wie man ein nachhaltiges, matriarchales Ökodorf gründet. Nashira entwickelte sich dadurch auch zu einem Studienort.

Matriarchat und Schenkökonomie im Ökodorf Nashira in Kolumbien
Nashira ist weit mehr als nur ein Wohnort – es ist ein wahr gewordener Traum. Die 88 von und für Frauen erbauten Häuser sind ein Beispiel für die gelebte Schenkökonomie. Hier leben über 350 Menschen harmonisch in einer regenerativen, egalitären und von Frauen geführten Gemeinschaft zusammen, in der Solidarität und Fürsorge vorherrschen. Ihr vom Soziokratie-Ansatz inspiriertes Regierungsmodell gewährleistet die aktive Teilhabe aller. Eine florierende Kreislaufwirtschaft wird durch Solarenergie angetrieben und durch mehr als 38 produktive Initiativen getragen. Diese reichen von nachhaltiger Landwirtschaft – mit ihrem Vorzeigeprodukt Moringa – über Recycling, Töpferei, ein solarbetriebenes Restaurant, Lucys Bäckerei, eine Agri-Photovoltaik-Gärtnerei bis hin zu einer Salsa-Schule für Kinder und Jugendliche. Nashira, Erbe der angestammten Malagana- oder Kansateura-Kultur, ist ein lebendiges Matriarchat: ein Labor der Zukunft, in dem das Leben gedeiht, sich das Land regeneriert und Frauen mit Weisheit führen.

www.angelacuevas.co
www.nashiraecovillage.org

Motherful Heidi Howes und Lisa Woodward
Motherful – Heidi Howes und Lisa Woodward

Seit sieben Jahren baut ein Kollektiv von alleinerziehenden Müttern in Columbus, Ohio, im Stillen etwas auf, das die Welt noch nie zuvor gesehen hat: eine selbsternannte Matriarchale Organisation.

Mehr lesen ...

Heidi Howes und Lisa Woodward
sind Mütter, Künstlerinnen, Community-Organisatorinnen und die Gründerinnen und Leiterinnen von Motherful International. Motherful wurde in Columbus, Ohio, USA, gegründet und ist ein Netzwerk von Matriarchinnen, die sich für eine globale Bewegung für mehr Matriarchat einsetzen.

Wenn Mütter führen: Eine mütterliche Welt gestalten und die globale Mütterrevolution organisieren
Diese 90-minütige Session ist Geschichte und Einladung zugleich. Heidi Howes und Lisa Woodward, die Gründerinnen von Motherful, erzählen, wie sich über 2000 von Müttern geführte Familien um fünf Kernpfeiler – gelebte Gleichberechtigung, konsensbasierte Entscheidungsfindung, mütterliche Schenkökonomie, Frieden mit Mutter Erde und mutter- und kindzentrierte Politik – zusammenschlossen und daraus eine lebendige Organisation formten, deren Ableger mittlerweile in Kolumbien verankert sind und sich in Atlanta formieren. Dies ist die Geschichte dessen, was geschieht, wenn Mütter aufhören, um einen Platz am Tisch zu bitten und stattdessen ihren eigenen Tisch bauen.

Basierend auf Heide Göttner-Abendroths fünfdimensionalem matriarchalischen Modell dient Motherful als nordamerikanisches Proof-of-Concept-Projekt innerhalb der wachsenden Koalition „Matriarchy Now“ – ein Beweis dafür, dass matriarchale Prinzipien keine Relikte der Vergangenheit, sondern Blaupausen für die Zukunft sind. In dieser Session wird erläutert, wie dies in der Praxis aussieht: soziokratische Konsensrunden statt von oben verordneter Abstimmungen, eine Schenkökonomie, die Ressourcen zirkulieren lässt, anstatt sie zu horten, und ein Bekenntnis zur Rückführung von Ressourcen, das mit dem Abschluss des Projekts „Motherful Village“ – einem 2,35 Hektar großen Grundstück, das in eine gemeinschaftliche Landstiftung umgewandelt wird – nun konkrete Formen annimmt. Die Kampagne „Land Back 2027“ ist bereits angelaufen.

Im Zentrum dieser Präsentation steht die Unterscheidung zwischen der Stärkung des Matriarchats und der Überwindung des Patriarchats – zwischen dem Aufbau von Macht im Miteinander anstatt dem Kampf um Macht. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer werden die praktische Architektur einer mütterlichen Schenkökonomie verstehen, erfahren, was es konkret braucht, um einen Kreis zu einem Kapitel und schließlich zu einem Dorf zu erweitern, und verstehen, warum mutterzentrierte Führung andere Ergebnisse hervorbringt als die Systeme, die wir geerbt haben.

Dies ist kein theoretischer Vortrag. Die Veranstaltung ist in drei Teile gegliedert: Erstens die Entstehungsgeschichte und die fünf Säulen als gelebte Praxis; zweitens eine angeleitete Erfahrung konsensbasierter Entscheidungsfindung, damit die Teilnehmenden den Unterschied zwischen gehört und wirklich gezählt werden spüren; und drittens ein offener Aufruf zum Handeln – konkrete Wege für Organisatorinnen und Organisatoren, Mütter und Verbündete in jedem Land, ihre eigenen „Motherful“-Knotenpunkte innerhalb der Globalen Mütterrevolution aufzubauen.

Diese Präsentation markiert zudem einen Meilenstein in einem größeren Projekt: den Beginn einer globalen Erklärung und des Buches „Die Globale Mütterrevolution – Form annehmen“, das „Motherful“ als einen von vielen Beweispunkten in einer weltweiten Bewegung zur Rückbesinnung auf die Mutterschaft positioniert.

Das Publikum in Venlo wird zu den Ersten gehören, die dieses Rahmenwerk öffentlich als globalen Aufruf hören.

Nach 90 Minuten werden die Teilnehmer im Raum Motherful nicht nur verstehen, sondern es auch geübt haben.

https://www.motherful.org

Rebecca Lolosoli (Foto Birgit Virnich)
Frauendorf Umoja in Kenia – Gespräch mit Rebecca Lolosoli, Gründerin und Matriarchin

«Umoja» heißt «Einheit». Das Dorf Umoja im Herzen des Samburu-Gebietes in Kenia wurde 1990 von Rebecca Lolosoli als erstes Frauendorf Afrikas gegründet und bietet seinen Bewohnerinnen und ihren Kindern bis heute Schutz vor Gewalt und Unterdrückung.
(Beitrag wird noch aktualisiert)

Mehr lesen ...

Rebecca Lolosoli – eine afrikanische Heldin!
Frauenrechtsaktivistin, Gründerin und Matriarchin des Frauendorfes Umoja in Kenia.

«Umoja» heißt «Einheit». Das Dorf Umoja im Herzen des Samburu-Gebietes in Kenia wurde 1990 von Rebecca Lolosoli als erstes Frauendorf Afrikas gegründet und bietet seinen Bewohnerinnen und ihren Kindern bis heute Schutz vor Gewalt und Unterdrückung.

2023 wurde bei Arte der Film «Umoja – wo nur Frauen das Sagen haben» gesendet. Er zeigt das Leben im Frauendorf als Zufluchtsstätte gegen Zwangsverheiratung, Männergewalt und Genitalverstümmelung und legt den Schwerpunkt auf das Patenprojekt für die Schulbildung von Mädchen, auch aus umliegenden Dörfern im Stammesgebiet der Samburu in Kenia.  Die Biografie von Rebecca Lolosoli «Mama Mutig» erschien 2016. 

Umoja-Frauen mit der Dorfgründerin Rebecca Lolosoli (dritte von links)

Sozialordnung – Verbunden statt verloren

Francesca Rosati Freeman
Francesca Rosati Freeman – Matriarchale Saat

Ein Erfahrungskreis zur Wiederentdeckung und Reaktivierung des mütterlichen Prinzips. Mit meinen Arbeiten möchte ich die Werte matriarchaler Kulturen als Weg zu Harmonie, Freiheit und gegenseitigem Respekt verbreiten.

Mehr lesen ...

Francesca Rosati Freeman
Auf meinen zahlreichen Reisen habe ich alternative Kulturen und Lebensweisen kennengelernt. Meine Begegnung mit der matriarchalischen Gesellschaft der Mosuo hat einen Großteil meiner Arbeit inspiriert: Bücher und Dokumentarfilme. Mein neuestes Werk, „Rückkehr zum Muttersee“, erscheint 2025. Mit meinen Arbeiten möchte ich die Werte matriarchaler Kulturen als Weg zu Harmonie, Freiheit und gegenseitigem Respekt verbreiten.

Matriarchale Saat: Ein Erfahrungskreis zur Wiederentdeckung und Reaktivierung des mütterlichen Prinzips
Anhand des Bildes eines Baumes und seiner Hauptäste, die Fürsorge, Zugehörigkeit, Beziehungen und Spiritualität symbolisieren, erforschen wir Erinnerungen, um unerkannte matriarchale Praktiken in patriarchalen Kontexten sichtbar zu machen. Ausgehend von meiner Erfahrung mit dem Volk der Mosuo leite ich einen Kreis, um diese Praktiken im Alltag zu erkennen und zu reaktivieren. So wird individuelle Erinnerung in ein gemeinsames Bewusstsein verwandelt: Wissen, das weitergegeben werden soll und in den Beziehungen und Gemeinschaften von morgen gedeihen kann.

Semi matriarcali: cerchio esperienziale per il riconoscimento e la riattivazione del principio materno.
Attraverso l’immagine di un albero e dei suoi rami principali rappresentanti la Cura, l’Appartenenza, le Relazioni e la Spiritualità, esploreremo la memoria per far emergere pratiche matriarcali non riconosciute come tali e vissute in contesti patriarcali. Attingendo all’esperienza con i Moso, faciliterò un cerchio per riconoscere e riattivare queste pratiche nel quotidiano, trasformando la memoria individuale in consapevolezza condivisa: un sapere da trasmettere e far germogliare nelle relazioni e nelle comunità di domani.

Francesca Rosati Freeman
Nel corso dei miei numerosi viaggi ho esplorato culture e stili di vita alternativi. L’incontro con la società matriarcale dei Moso, ha ispirato gran parte della mia opera: libri e documentari. L’ultimo: Ritorno al Lago Madre è del 2025. Attraverso le mie opere continuo a diffondere i valori delle culture matriarcali come via di armonia, libertà e rispetto reciproco.

www.francescarosatifreeman.com
https://vimeo.com/92614205

Gabriele Kapp
Gabriele Kapp – Beziehungen mit Zukunft

Steinzeitskills für die moderne Familie? Steinzeitskills für die moderne Familie!

Mehr lesen ...

Gabriele Kapp ist Referentin für moderne Matriarchatsforschung, Heilpraktikerin seit 1996 in eigener Praxis und seit über 20 Jahren Dozentin, 4 Kinder.

  • Botschafterin #worldf®amilynetwork
  • Modern Family Coach, Therapeutin
  • Nachhaltige Gewaltprävention für Gruppen und Organisationen

Moderne Familie zwischen Genderdschungel und Klimakrise – Chaos oder Chance?
In diesem Workshop trauen wir uns, die rosa Elefanten unserer Gesellschaft, die sich kaum jemand auch nur zu denken wagt, anzusprechen und sie zu reiten!

Nach dem Impulsvortrag mit Fragen und Antworten entwickeln wir zusammen spannende Visionen für «the time after …»

www.gabrielekapp.com

Iris Baumann (Foto Pascale ROUBAUD)
Iris Baumann – Die Bedürfnisplatte von Li Shalima

Was brauchen wir Menschen wirklich? Und worüber streiten wir eigentlich – über Bedürfnisse oder über die Wege, sie zu erfüllen?

Mehr lesen ...

Iris Baumann
Ich bin Iris Baumann – Lehrerin, langjährige Schulleiterin, Referentin für Matriarchats-Wissen, Speakerin und Senior Model. Seit vielen Jahren beschäftige ich mich mit der Frage, wie Menschen in wertschätzenden Beziehungen und lebendigen Gemeinschaften miteinander wachsen.

Die Bedürfnisplatte von Li Shalima hat mich von Anfang an begeistert. Sie macht sichtbar, was unter unseren Gefühlen, Konflikten und Entscheidungen liegt, und eröffnet neue Wege zu Klarheit, gegenseitigem Verständnis und echter Verbindung. Genau darin erkenne ich eine zentrale Qualität matriarchaler Kultur. Menschen in ihren Bedürfnissen wahrzunehmen, Verantwortung füreinander zu übernehmen und Gemeinschaft bewusst zu gestalten.

In meinem Workshop verbinde ich fundiertes Wissen mit praktischen Übungen, Humor und persönlicher Erfahrung. Ich wünsche mir Räume, in denen wir nicht nur über matriarchale Werte sprechen, sondern sie miteinander erleben. Denn ich bin überzeugt: Eine Kultur des Miteinanders beginnt dort, wo wir lernen, die Bedürfnisse hinter den Geschichten zu erkennen.

Die Bedürfnisplatte. Ein Kompass für Verbindung und gelebte Gemeinschaft

In diesem interaktiven Workshop lernst du die von Li Shalima entwickelte Bedürfnisplatte kennen – ein faszinierendes Werkzeug, das hilft, authentische Bedürfnisse von Wünschen, Werten und Strategien zu unterscheiden. So entstehen neue Perspektiven auf Kommunikation, Beziehungen und Gemeinschaft. Die Bedürfnisplatte wurde als Übungshilfe für eine wertschätzende, bedürfnisorientierte Lebenspraxis entwickelt und knüpft an matriarchale Werte wie Verbundenheit, Ausgleich, gegenseitige Fürsorge und friedliche Konfliktlösung an.

Anhand praktischer Übungen und gemeinsamer Reflexion erfährst du, wie ein tieferes Verständnis der eigenen Bedürfnisse zu mehr Klarheit, Empathie und einem lebendigen Miteinander führen kann. Ein Workshop für alle, die matriarchale Kultur nicht nur verstehen, sondern im eigenen Leben erfahrbar machen möchten.

https://iriswelt.com/

Jennifer Moiles
Jennifer Moiles – Council for the Revival of Matriarchal Arts (CRMA)

Eine Initiative zur Wiederbelebung des Herdfeuers, der traditionellen Künste und der matriarchalen Werte im Herzen unserer Familien und Gemeinschaften.

Mehr lesen ...

Jennifer Eva Sirel-Pillau (auch bekannt als Jennifer Moiles),
Mutter zweier Kinder, ist Gründungsmitglied des Rates zur Wiederbelebung matriarchaler Künste. Sie besitzt einen Master-Abschluss in Traditioneller Chinesischer Medizin sowie Zertifizierungen in Ayurveda und Craniosacral-Therapie. An der Internationalen Akademie HAGIA studierte sie matriarchale Theorie.

Neuanfang: Die Kunst, matriarchale Frauen zu werden
Der Rat zur Wiederbelebung matriarchaler Künste (CRMA) ist eine Initiative zur Wiederbelebung von Familie, traditionellen Künsten und matriarchalen Werten im Herzen unserer Familien und Gemeinschaften. Wir bieten eine kurze Präsentation über die Mission und die Aktivitäten des Rates an. Die Teilnehmerinnen sind eingeladen, an einem unserer grundlegenden Treffen, dem Frauenweisheitskreis, teilzunehmen. Sie erhalten eine Anleitung und eine Liste mit Ressourcen zur Gründung lokaler Weisheitskreise.

https://matriarchalartscouncil.com/

Malika Grasshoff
Malika Grasshoff – Die magische Schrift der Frauen in der alten Kabylei

Die Kabylinnen sind nicht nur die Schöpferinnen des menschlichen Lebens, sondern die erschaffende Kraft der Familie, der Gesellschaft, des Lebens überhaupt.

Mehr lesen ...

Malika Grasshoff
Als junge Frau habe ich 1965 die Kabylei, eine von Berbern besiedelte Region in den Bergen Algeriens, verlassen, um in Europa die Geschichte der «Anderen» zu studieren. Ich fand dabei ein eurozentrisches, nicht selten kolonialistisch verzerrtes Bild von meiner Kultur und insbesondere das der Frauen. Deshalb begann ich in Bremen 1978 mit der wissenschaftlichen Aufarbeitung meiner Vergangenheit. Ich begriff diese Forschung von Anfang an nicht als private Angelegenheit und konnte nach langen Recherchen die Geschichte der Frauen der schriftlosen traditionellen Kabylei darstellen und den Sinn ihre geheime magische Schrift entziffern.

Aus meiner Dissertation über die Magie der kabylischen Frauen wurden 2 Bücher unter dem Pseudonym MAKILAM in Französisch, Deutsch und Englisch veröffentlicht.

Die magische Schrift der Frauen in der alten Kabylei (Berber Gebiet Nord-Algeriens)
Die Kabylinnen sind in der Tradition nicht nur als Schöpferinnen des menschlichen Lebens, sondern werden als die erschaffende Kraft der Familie, der Gesellschaft, des Lebens überhaupt angesehen. Da sie nicht die lineare Schrift wie wir sie kennen benutzen, haben sie eine Kunst mit Hilfe von Zeichnungen entwickelt, die nur Frauen zugänglich war, eine geheime Sprache, die sie sowohl in Ihrer Arbeit – in der Töpferei, der Weberei und der Wandmalerei – reproduzieren. Diese graphischen Symbole waren seit Anfang des Jahrhunderts Gegenstand zahlreicher Interpretationen, die jedoch ihre tiefe Sinnhaftigkeit nicht entdecken konnten und immer theoretisch und abstrakt blieben. Leider wurde der Sinn dieser Zeichen durch die Schriften der Franzosen nur als Symbols angesehen und nicht als konkrete Darstellung der Kraft der Mutterschaft. Das Bild der Kabylinnen wurde dadurch verzerrt und ihre zentrale Stellung nicht wahrgenommen.

http://www.makilam.com/

Renate Fuchs-Haberl
Renate Fuchs-Haberl – Erotik als heilige Kraft

Matriarchale Perspektiven auf Liebe, Sexualität und Verbundenheit

Mehr lesen ...

Renate Fuchs
Referentin für moderne Matriarchatsforschung der Int. Akademie HAGIA, Landschaftsmythologin, Ritualfrau, Autorin

Erotik als heilige Kraft
Matriarchale Perspektiven auf Liebe, Sexualität und Verbundenheit.

Erotik und Sexualität sind nicht nur persönliche Erfahrungen, sondern immer auch gesellschaftlich geprägt. Der Vortrag richtet einen patriarchatskritischen Blick darauf, wie gesellschaftliche Strukturen Begehren, Beziehungen und Geschlechterverhältnisse formen. Zugleich vermittelt er Wissensimpulse dazu, welche Bedeutung die sozialen, ökonomischen und kulturellen Grundlagen matriarchaler Gesellschaften für Erotik und Sexualität haben und wie Erotik dadurch als verbindende, gemeinschaftsstiftende und lebensbejahende Kraft erfahrbar wird.

www.wildmohnfrau.at

Politik – Entscheiden für das Leben

Andrea Fleckinger
Dr. Andrea Fleckinger – MatriForum und Akademie HAGIA

Basisreferat zum Thema Matriarchat – ein Begriff, der mit vielen Emotionen verbunden ist. Sei es Freude, Interesse und Neugier oder Angst, Ablehnung und Misstrauen.
(Beitrag wird noch aktualisiert).

Mehr lesen ...

Dr. Andrea Fleckinger ist Mutter von zwei Kindern und lebt in Südtiol – Italien. Sie ist Referentin für moderne Matriarchatsforschung und Lehrbeauftragte an der internationalen Akademie HAGIA (www.hagie.de). Die ausgebildete Sozialarbeiterin und Sozialwissenschaftlerin lehrt und forscht an der Universität Trient (I). Ihr Forschungsinteresse liegt in der Frauen- und Geschlechterforschung, geschlechtsspezifischer Gewalt an Frauen, Mutterschaft und Care. Als Feministin und Aktivistin verbindet Dr. Fleckinger Gesellschaftskritik mit den Erkenntnissen der modernen Matriarchatsforschung. Sie ist Mitbegründerin des MatriForums (www.matriforum.com).

Matriarchat – Eine Einführung
MATRIARCHAT. Ein Begriff, der mit vielen Emotionen verbunden ist. Sei es Freude, Interesse und Neugier oder Angst, Ablehnung und Misstrauen. Unabhängig von der Art der Emotion, die der Begriff bei uns hervorruft, dürfen wir anerkennen, dass ihm eine grosse Kraft innewohnt. Gleichzeitig befördert diese hohe Emotionalität die Entstehung einer Reihe von falschen Vorstellungen, Mythen und kuriosen Interpretationen, die wenig mit den Lebenszusammenhängen in egalitären Gesellschaften zu tun haben und meistens mangelhaftem Wissen geschuldet sind.

Dr. Andrea Fleckinger wird in ihrem Beitrag die Struktur matriarchaler Gesellschaften vorstellen. Basierend auf der von Dr. Heide Göttner-Abendroth entwickelten strukturellen Definition matriarchaler Gesellschaften, bietet sie für alle Einsteiger:innen in das Thema die Gelegenheit, die Grundzüge von matriarchalen Gesellschaften kennenzulernen. Dabei wird auf folgende Fragen eingegangen:

    • Was ist eine matriarchale Gesellschaft und warum hat ein Matriarchat nichts mit Frauenherrschaft zu tun?
    • Welche Voraussetzungen braucht es für eine egalitäre Gesellschaft, die weder Geschlechter- noch Generationenasymmetrien kennt?
    • Wie beeinflussen sich das Wirtschaftssystem, die Politik und die soziale Ordnung und warum darf die spirituelle Dimension nicht ausser Acht gelassen werden?
Anna Pixner
Anna Pixner – Matriarchale Kommunikation

Ich höre mich. Ich höre dich. Ich höre das Leben. Wie wäre es, wenn Kommunikation mehr wäre als Worte?

Mehr lesen ...

Dipl.- Ing. Anna Pixner, geboren in Österreich, lebt in Oberösterreich. Mitbegründerin und Vorständin der MatriForum Stiftung, Referentin für moderne Matriarchatsforschung.

Studium Produktion und Management, langjährige Erfahrung als Projektleiterin im Bereich Produktion und Logistik. Mit Leidenschaft Pädagogin, Trainerin und Coach in der Berufsausbildung von Jugendlichen. Herzensthemen darüber hinaus sind die Gleichberechtigung und Stärkung von Frauen und Mädchen, und diese auf dem Weg zu sich selbst und zu ihren Wurzeln zu begleiten.

Wie wäre es, wenn Kommunikation mehr wäre als Worte?
In matriarchalen Kulturen bedeutet Kommunikation weit mehr als den Austausch zwischen zwei Menschen. Sie ist gelebte Beziehung – zu uns selbst, zu anderen Menschen, zur Gemeinschaft, zur Natur, zu den Ahninnen und zum großen Netz des Lebens. Sie entsteht dort, wo wir mit offenem Herzen zuhören, ehrlich sprechen und der Stille ebenso viel Raum geben wie den Worten.

In diesem Workshop begeben wir uns auf eine Reise durch drei Ebenen der Kommunikation:

Ich höre mich.
Die Verbindung zu unserer inneren Kraft und Weisheit.

Ich höre dich.
Die Kunst, einander wirklich zuzuhören und authentisch zu begegnen.

Ich höre das Leben.
Die Erfahrung, Teil eines lebendigen Beziehungsnetzes zu sein – mit der Gemeinschaft, der Natur und dem, was größer ist als wir selbst.

Kurze Impulse aus der matriarchalen Kulturforschung verbinden sich mit einfachen, achtsamen Übungen, die zum Erleben und Ausprobieren einladen. Gemeinsam erforschen wir, welche Haltung eine verbindende Kommunikation nährt und welche Gewohnheiten – wie Bewertungen, Vergleiche, Interpretationen oder Klatsch – sie erschweren können.

Dieser Workshop lädt dazu ein, Kommunikation nicht als Technik, sondern als Weg der Begegnung zu entdecken – mit dir selbst, mit anderen und mit dem Leben.

Es sind keine Vorkenntnisse erforderlich – nur die Bereitschaft, offen zuzuhören und sich auf neue Erfahrungen einzulassen.

www.matriforum.com

Claudio Harder
Claudio Harder – Matriarchal organisieren

Claudio Harder erkundet Wege, um heutige Organisationen und Initiativen matriarchal zu organisieren. Dazu werden organisch-zyklische Organisationsprinzipien, Beispiele und die Gestaltung von Entwicklungen im Team besprochen.
(Beitrag wird noch aktualisiert)

Mehr lesen ...

Claudio Harder, Organisationsentwickler, Coach, Prozess- und Gemeinwesenarbeiter, Referent für Matriarchatsforschung. Gründer, Geschäftsführer und Berater von sozialwirtschaftlichen Unternehmen, Teams und Führungskräften. Vater und Grossvater. In kooperativen, lebensfreundlichen Projekten engagiert.

Matriarchal organisieren
Wir kennen viele Beispiele matriarchaler Gesellschaften, und können individuell und in Gruppen entsprechende Rituale gestalten. Auf diesem Hintergrund interessieren sich immer mehr Menschen dafür, wie wir gemeinsam selbst matriarchal organisieren oder gar Organisationen matriarchal gestalten können. Das wird in diesem Workshop vertieft:

Nach der Vorstellung der Grundzüge matriarchalen Organisierens werden Wege und eigene Möglichkeiten besprochen, um heutige Organisationen und Initiativen in Sinne von matriarchalen Werten und Grundsätzen zu organisieren und mitzugestalten.

https://www.n-b.ch/

Ökologie – Mit der Erde fühlen

Maren Kürzer
Maren Kürzer – Permakultur Institut e.V.

Permakultur – was ist das eigentlich? Weit mehr als Gärtnern! Gemeinsam entdecken wir die Ethik und Gestaltungsprinzipien der Permakultur.

Mehr lesen ...

Maren Kürzer
Ich bin Permakultur-Designerin und im Permakultur Institut e.V. als Vorstand und in der Weiterbildung zur PK-Designer*in aktiv. Ich engagiere mich in einer alternativen Schulgründungsinitiative und als Beigeordnete in meinem Ort und bin Mama von zwei wunderbaren Kindern.

Einführung in die Permakultur
Permakultur – was ist das eigentlich? Weit mehr als Gärtnern! Gemeinsam entdecken wir die Ethik und Gestaltungsprinzipien der Permakultur und erkunden, wie sie uns inspiriert, lebendige Beziehungen zu Erde, Menschen und uns selbst zu gestalten. Ein interaktiver Einstieg voller Austausch, Aha-Momente und Lust auf eine regenerative, enkeltaugliche Zukunft.

www.permakultur.de

Susanne Fischer-Rizzi
Susanne Fischer-Rizzi – Die Alchemie der großen Mutter

Die ersten archäologischen Zeugnisse der Destillation sind 4000 Jahre alt. In Europa hat sich aus der Kunst der Alchemie, der wilden Mutter der Chemie, die Destillation weiterentwickelt.

Mehr lesen ...

Susanne Fischer-Rizzi
Autorin, Mentorin, Naturphilosophin, Heilpraktikerin.

Seminartätigkeit seit über fünf Jahrzehnten, gelebte Erfahrung in indigenem, traditionellem Wissen, Gaiamantie, Permakultur, Alchemie, Naturheilkunde, Naturverbindung, Wildniswissen, Modern Biology.

Bisher sind von ihr dazu 16 Bücher erschienen, die in viele Sprachen übersetzt wurden.

Sie gibt ihr reichhaltiges Wissen außerdem in Seminaren, Ausbildungen, Vorträgen und Podcasts weiter.

Die Alchemie der großen Mutter
Die ersten archäologischen Zeugnisse der Destillation sind 4000 Jahre alt.

In Europa hat sich aus der Kunst der Alchemie, der wilden Mutter der Chemie, die Destillation weiterentwickelt. Sie war auch mit den Göttinnen Isis und Aphrodite verbunden. Als weibliche Handwerkstradition wurde dieses Wissen von Frau zu Frau weitergegeben. «Opus mulierum», das «Werk der Frauen», war Teil ihrer medizinischen Autonomie und mit dem Alltag verschmolzen. Ihre Rezepte zu Heilkunst und Schönheit sind teilweise noch erhalten. Heute wird das «Werk der Frauen» wiederentdeckt.

www.susanne-fischer-rizzi.de

Ökonomie – Fülle in Bewegung

Friederike Habermann (Foto Anett Melzer)
Friederike Habermann – Commons als nicht-patriarchales Wirtschaften

Commons – von manchen als Maternal Gift Economy gefasst, sind keine utopischen Wunschfantasien.

Mehr lesen ...

Friederike Habermann
Ökonomin, Historikerin & Dr. phil. der Politischen Wissenschaft; Aktivistin seit 1980, Autorin von acht Büchern; derzeit an der Hochschule Darmstadt zu Care Ökonomie und Solidarischer Ökonomie. Mithüterin im Commons-Institut und vom Netzwerk Oekonomischer Wandel (NOW NET).

Commons als nicht-patriarchales Wirtschaften
Commons stellen in nicht-patriarchalen Wirtschaftsweisen das zentrale Element dar – von manchen als Maternal Gift Economy gefasst. Sie sind keine utopischen Wunschfantasien, sondern existierten und existieren als bewusste und als unbewusste, da selbstverständlich erscheinende Formen des Kooperierens seit jeher sowie heute immer noch in unserem Alltagshandeln jenseits des Marktes. Nicht zuletzt aber stellen sie Keimformen für ein zukünftiges Gutes Leben für alle dar.

www.overcommoning.org (demnächst)

Petra Künkel
Inca Petra Künckel – Wenn Macht Leben ermöglicht

Matriarchale Impulse für eine Wirtschaft der Zukunft. Viele matriarchale Gesellschaften verstehen Macht nicht als Herrschaft, sondern als Verantwortung für das Leben.

Mehr lesen ...

Dr. Inca Petra Künkel ist Systemwissenschaftlerin, Autorin und eine führende Stimme für feministisch inspirierte Nachhaltigkeitstransformationen. Als Mitglied des Club of Rome und Gründerin des Collective Leadership Institute erforscht sie, wie kollektive Führung, gerechte Machtverteilung und feministische Ökonomie den Wandel zu regenerativen Wirtschafts- und Gesellschaftssystemen ermöglichen.

Wenn Macht Leben ermöglicht – Matriarchale Impulse für eine Wirtschaft der Zukunft
Viele matriarchale Gesellschaften verstehen Macht nicht als Herrschaft, sondern als Verantwortung für das Leben. Welche Impulse liegen darin für eine Wirtschaft, die Fürsorge, Kooperation und Regeneration ins Zentrum stellt? Ausgehend von ihrem Buch Frauen, Macht und Wirtschaft verbindet Inca Petra Künkel feministische Ökonomie mit matriarchalen Perspektiven und zeigt, wie eine neue Kultur der Macht gesellschaftliche Transformation ermöglichen kann.

https://www.linkedin.com/in/petra-kuenkel/

Regina Hunschock
Regina Hunschock – Feminasophie

Im Grunde fließt zwischen uns das Gesetz der Liebe, der Beziehung, wenn wir Geld, Leben, Weisheit, Wissen, Zeit, Gaben und Dinge tauschen.
(Beitrag wird noch aktualisiert)

Mehr lesen ...

Regina Hunschock
Ich bin eine integrale Philosophin, Dipl. Pädagogin und Schreibende: mal poetisch, mal akademisch, zu Themen wie Kulturwandel, Lernende Organisation, Frauen und Geld, Frauen und Führung, Weibliche Weisheit und Gedichte. Politisch ambitioniert für die Care-Revolution und Fürsorgeökonomie, vor allem für die Weibliche Freiheit. Freischaffend als Coach, systemische Aufstellerin und Moderatorin mit Open Space, World Café, Zukunftswerkstatt und Fishbowl. Ich diene in allem, was ich tue der Großen Göttlichen Mutter. Zudem tätig als Leiterin eines Soziokulturellen Zentrums in NRW. Hier u.a. die Arbeit mit Mädchen und jungen Frauen im Jugendamt. Persönliche Vision und Ambition ist die Gründung eines Frauentempels mit Akademie, Atelier und Bibliothek durch den Kauf einer Kirche und ihrer entsprechenden Umnutzung.

Die Gabe – das Geld der weiblichen Ökonomie
Geld ist in seiner heilen Gesamtheit eine universelle Kraft und Sprache des «Gebens und Zurückgebens (Nehmen)». Im Grunde fließt zwischen uns das Gesetz der Liebe, der Beziehung, wenn wir Geld, Leben, Weisheit, Wissen, Zeit, Gaben und Dinge tauschen. Wir sind oft weit von diesem Prinzip entfernt, wenn wir Geld im kapitalistischen System nur in seinen Grundformen als Zahlungs-, Spekulations- und Aufbewahrungsmittel nutzen. Denn leider stecken wir alle mittendrin, da unsere ökonomische Existenz in Patriarchat und Kapitalismus abhängig eingebunden ist. Aber: Patriarchales Geld ist eine Konstruktion, ein Spiel und sogar eine Illusion und kann verändert werden.

Das wollen wir uns in dieser kollektiven Aufstellung gemeinsam anschauen. Aus patriarchaler Perspektive wartet es in diesen Zeiten des Großen Wandels auf die Wiederbelebung seiner ursprünglich gemeinten Kraft und Dynamik. Geld als Gabe steht im Dienste unseres realen, vitalen Lebens auf der Erde.

Was müssen wir erkennen und verändern, so dass Geld den Qualitätspotenzialen und gesunden Wachstumswegen unserer Conditio Humana dient, in der weibliche Werte wie das weibliche Prinzip der Careökonomie insgesamt präsent sind und zukünftig matrifokal zentrierte Systeme entwickelt werden können?

Wir tragen die Aufstellungselemente zusammen und bringen sie in Bewegung. Zur Freude der Göttlichen Mutter und ihres Wirkens durch uns.

www.feminasophie.org

Samirah Kenavi
Samirah Kenawi – «Die Quadratur des Geldes»

Vergangenheit und Zukunft einer sozial-ökologischen Wirtschaft. Eine Gesellschaft ohne Hierarchien zwischen Geschlechtern, Völkern und sozialen Klassen gestalten.

Mehr lesen ...

Samirah Kenawi
1962 in der DDR geboren und aufgewachsen, habe ich das Scheitern einer Gesellschaftsordnung erlebt, die Ausbeutung beseitigen wollte. Der Zusammenbruch des Sozialismus hat mich gelehrt, dass gut gemeint nicht ausreicht, sondern dass eine gesellschaftliche Utopie eine fundierte ökonomische Basis braucht.

Die Ergebnisse meines jahrzehntelangen umfangreichen autodidaktischen Ökonomiestudiums habe ich in meinem Buch «Die Quadratur des Geldes» dargelegt, in der Hoffnung, dass es uns gelingt eine Gesellschaft ohne Hierarchien zwischen Geschlechtern, Völkern und sozialen Klassen zu gestalten.

Vergangenheit und Zukunft einer sozial-ökologischen Wirtschaft 

1. Geschlechterordnung und Eigentum
Erzählt wird vom Wandel der Geschlechterordnung im Laufe der Evolution sowie vom Entstehen von Besitz und Eigentum im Zuge der Änderung der Lebensweise.

2. Geschichte des Geldes
Erzählt wird von Tauschsystemen und Geldentstehung bis zur Entwicklung des Kreditgeldes sowie vom resultierenden sozialen Wandel.

3. Krisendynamik
Ursachen der monetären Dauerkrise sowie Gegenstrategien und deren sozioökologische Folgen werden aufgezeigt.

4. Reformvorschlag
Es werden Grundregeln eines Geldsystems vorgestellt, das langfristig krisenfrei funktionieren kann.

www.geldtheorie.net

Spiritualität – Forward with Roots

Annette-Marion-Ulrike
Annette Rath-Beckmann, Marion Lindemann und Ulrike Aicher – Frau Holle

Frau Holle ist alles: der grüne Wald; die am weitesten entfernte Galaxie; die duftende Rose, die erblüht; der Tsunami, der die Küste zerstört, der kreative Geist in der Wissenschaft.

Mehr lesen ...

Ulrike Aicher
Pflanzenkundige Ritualfrau, Liedermacherin, Sängerin

Marion Lindemann
Selbständige Tänzerin, Astrologin, Ritualfrau

Annette Rath-Beckmann
Historikerin, Mythenforscherin, schamanische Lehrerin

Frau Holle kehrt heim: Workshop mit Vortrag, Diskussion, Erzählung, Tanz und Gesang
Frau Holle ist alles: der grüne Wald; die am weitesten entfernte Galaxie; die duftende Rose, die erblüht; der Tsunami, der die Küste zerstört; der kreative Geist in der Wissenschaft; die Hand, die die Sterbende hält.

Der Workshop verbindet die mythologischen Hintergründe der Frau Holle-Überlieferung mit künstlerischen Elementen in der Darstellung. Die 3 Gesichter der Göttin werden in kurzen Vortragssequenzen vorgestellt, die dazugehörigen Mythen werden erzählt und in szenischem Tanz und in Liedern dargestellt und vermittelt.

www.moorwelten-allgaeu.de
www.mondtanzmagie.de
www.udagan.de; www.goettin-holle.de

Annine van der Meer
Annine van der Meer – Stärke dich mit uralter, heiliger weiblicher Energie

Erinnere dich an den vergessenen Beitrag der Frauen zu Evolution und Zivilisation. Erfahre, wie die 13 Körperhaltungen unserer Vorfahrinnen und weiblichen Führungspersönlichkeiten Frauen des 21. Jahrhunderts stärken können.

Mehr lesen ...

Dr. Annine E.G. van der Meer (1953)
ist eine niederländische Religionshistorikerin und promovierte Theologin an der Universität Utrecht. Sie ist Autorin von 20 Büchern über das (göttlich) Weibliche auf Niederländisch, Englisch, Französisch und Deutsch. Sie ist weit gereist, um die verlorene Sprache des göttlich Weiblichen in sakraler Kunst, Symbolen, Texten und Mythen wiederzuentdecken. Auf Deutsch veröffentlichte sie über weibliche Figurinen „Die Sprache unsrer Ursprungs-Mutter MA. Die Entwicklung des Frauenbildes in 40000 Jahren globaler “Venus”-Kunst (2020) mit 1300 Abbildungen antiker Mütter, jede mit einer Nummer und einer Beschreibung versehen; die entsprechenden Merkmale sind durch Nummern miteinander verknüpft.

2008 gründete sie die niederländische PanSophia Academy, Schule der Weisheit, wo sie bis 2018 aktiv war. 2009 trat sie dem internationalen Netzwerk für Matriarchatsstudien bei. Seit 2009 besuchte sie verschiedene internationale Konferenzen zum Thema Matriarchat und Schenkökonomie in Toronto (Kanada, 2009), Hambach und Winzer (Deutschland, 2010), Rom (2009, 2015) und Sankt Gallen (Schweiz, 2011).

Erfülle dich mit der uralten, heiligen weiblichen Energie, indem du sie verkörperst
Es ist eine anerkannte Tatsache, dass die meisten prähistorischen Kunstwerke, die Menschen darstellen, die kraftvolle und heilige Weiblichkeit zeigen. In diesem Workshop gebe ich zunächst eine kurze Einführung in die einheitliche Körpersprache antiker weiblicher Führungspersönlichkeiten von der Vorgeschichte bis zur späten Bronzezeit, da die Menschen über sehr lange Zeiträume hinweg überwiegend weibliche Figuren darstellten. Nach dieser Einführung können wir feststellen, dass antiker weiblicher Führungspersönlichkeiten weltweit dieselben 13 heiligen Positionen einnehmen, die für Geburt, Nahrung, Segnung und Wiedergeburt der Menschheit stehen.

Es ist an der Zeit, dass wir uns ihrer Kraft und Weisheit erinnern. Deshalb werden wir uns langsam und meditativ in einige dieser heiligen Körperpositionen begeben. Warum? Wir müssen die Weisheit und das Wissen unserer Ahninnen wiedererlangen, verinnerlichen und uns daran erinnern.

Zuerst betrachten wir die Darstellungen unserer mächtigen Ahninnen, die in antiken und einigen modernen egalitären Gesellschaften zentrale Positionen innehatten. Wir werden einige der Geheimnisse verstehen, die ihre Körperhaltungen offenbaren, und sie üben.

Dann werden sie unsere Herzen berühren, wenn wir in tiefer Konzentration, Stille und Dunkelheit langsam diese uralten Körperhaltungen einnehmen. In diesen stillen Momenten der Verkörperung des Heiligen Weiblichen lauschen wir inspirierender Musik, die im tiefen unterirdischen Tempel, dem Hypogäum von Hal Saflieni auf Malta, aufgenommen wurde.

Meine persönliche Erfahrung: Nachdem ich die globale heilige Sprache unserer Urmutter MA in mehreren Büchern erforscht hatte, wollte ich sie selbst verkörpern. Nachdem ich sie am Ende von Vorträgen in kleineren Gruppen geübt hatte, führte ich die 13 globalen Sakralpositionen im Juli 2016 vor großem Publikum im Kongresssaal der einzigen Frauenuniversität der Welt vor: der Ewha-Universität in Seoul, Südkorea. Ein zweites Mal präsentierte ich sie im August 2017 als Hauptrednerin beim Glastonbury Goddess Festival in der überfüllten Glastonbury Townhall.

Meine Freundinnen und ich kamen zu dem Schluss, dass Frauen von Ost nach West von den Sakralpositionen, einer Art Yoga für Frauen, emotional berührt und manchmal sogar zu Tränen gerührt waren. Daraufhin gab ich in meiner Heimat, den Niederlanden, mehrere eintägige Workshops, in denen ich die Körperhaltung erlebe. Die Teilnehmerinnen drängten mich anschließend, ein Buch darüber zu schreiben, was ich dann auch tat. Das niederländische Buch trägt in englischer Übersetzung den Titel «Empower yourself with Venuspower» from 2019, 2024. Es zeigt jede der 13 Körperpositionen anhand zahlreicher Fotos und enthält 13 Filme, die die Bewegungen veranschaulichen.

www.anninevandermeer.nl
www.pansophia-press.nl

Astrid Walser
Astrid Walser – Das Geheimnis, die Kraft und das Wissen der Beckenschale

Das alte Frauenwissen ist der Schlüssel zur weiblichen Spiritualität, zum Erspüren der eigenen Frauenkraft und nicht zuletzt zum vollkommenen Mondzyklus der Frau.

Mehr lesen ...

Astrid Walser
Erwachsenenbildnerin, Körper-, Mal- und Gestaltungstherapeutin, künstlerische Gestalterin, Feministin

Das Geheimnis, die Kraft und das Wissen der Beckenschale
Das alte Frauenwissen ist der Schlüssel zur weiblichen Spiritualität, zum Erspüren der eigenen Frauenkraft und nicht zuletzt zum vollkommenen Mondzyklus der Frau.

Wir stellen Fragen:

Was hat die Beckenschale mit dem Heiligen Gral zu tun?

Welche Verbindung gibt es zwischen der Beckenschale und dem Orakel von Delphi?

Welche Zusammenhänge haben der ovarielle und uterine Monatszyklus mit den Erscheinungsformen der Göttin?

Wir spüren und erfahren die eigene Beckenschale, das Gefäss der Weisheit und Kraft, mit

  • leichten Körperübungen
  • einer kurzen Bilderreise
  • der bildnerischen Gestaltung mit Papier und Farben.

www.genofeva.li

Symbolbild - Fotos kommen noch
Marie Luise Oberem und Claudia Welter – Spiral of Time

Frauen, Tanz und Ritual im Kreislauf der Zeit. Durch die Teilnahme an einem Kreistanz können wir unsere matriarchalen Wurzeln entdecken, die Weisheit der alten Mütter erschließen und uns wieder mit unserer kosmischen Mutter verbinden.

Mehr lesen ...

Maria-Luise Oberem, Ph.D.
ist eine in den USA ausgebildete Psychologin und Tanz-/Bewegungstherapeutin deutscher Herkunft. Sie arbeitet seit 15 Jahren klinisch in San Francisco, New York und Berlin. Seit 40 Jahren ist sie international tätig und hat in ihrem Fachgebiet gelehrt. Ihr Fokus liegt auf dem weiblichen Körper und der Heilung durch kreative Künste, Tanz und Rituale. Als ehemalige Tänzerin und langjährige Praktikerin von Authentic Movement ist sie ein lebenslang aktive und empathische Begleiterin. Sie bietet Frauen einen geschützten Raum und betrachtet den Körper als Quelle der Weisheit und Weg zum Heiligen.

Als ehemalige Einwohnerin Kaliforniens erlebte sie die Blütezeit der Frauenkultur in der San Francisco Bay Area, die durch die zweite Welle des Feminismus und die Frauenspiritualitätsbewegung geprägt wurde. Dies beeinflusste sie nachhaltig und inspirierte ihr anhaltendes Interesse an Frauengeschichte, Mythologie und Göttinnenspiritualität. Eine ihr in Kalifornien geschenkte Figur veranlasste sie 2015 zu ihrer ersten Reise nach Kreta. Fasziniert von der Schönheit und Anmut der minoischen Kultur der Bronzezeit auf Kreta, kehrte sie seitdem viele Male dorthin zurück. Derzeit reflektiert sie in einem Schreibprozess ihre spirituelle Reise von Kalifornien nach Kreta.

Claudia Welter
Mit offenem Herzen begleite ich seit über 22 Jahren Menschen durch die heilsame Kraft des Kreistanzes und seit dem Jahr 2000 als diplomierte Qigong-Lehrerin (Diplom über die Münchener Volkshochschule) auf ihrem Weg zu mehr Lebendigkeit, Gesundheit und innerem Frieden. Meine Wurzeln liegen in München. Seit 18 Jahren lebe ich auf Kreta – einer Insel, deren uralte Kultur, Musik und tiefe Verbundenheit mit der Erde meine Arbeit täglich inspirieren. Hier verbinde ich die fließende Weisheit des Qigong mit der lebendigen Tradition griechischer und Balkan-Kreistänze sowie den spirituellen Weisheitstänzen der Frauen.

Meine Lehrer Jiannis Korosidis, Petros Selkos und Laura Shannon haben meinen Tanzweg geprägt und mich gelehrt, die kulturelle und spirituelle Tiefe der Kreistänze zu achten und weiterzugeben. Ich freue mich darauf, beim matriarchalen Festival mit euch einen Kreis zu öffnen – einen Raum voller Lebensfreude, Achtsamkeit und Schwesternschaft.

Frauen, Tanz und Ritual in der Spirale der Zeit
Dies ist ein zweiteiliges Seminar: Im ersten Teil hält Maria-Luise einen Vortrag, im zweiten Teil bietet Claudia einen rituellen Kreistanz für Frauen an.

Through dance we exist, through dance we will overcome (Germaine Acogny)

In diesem Seminar werden wir die spirituellen Wurzeln des Tanzes im Kontext von Zeremonien und Ritualen erforschen und die bedeutende Rolle der Frauen in diesem Bereich beleuchten. Wir konzentrieren uns auf neuere Entwicklungen im Bereich der Frauenrituale und des Kreistanzes mit seinen inhärenten matriarchalen Werten.

Tanz ist die älteste und ursprünglichste Form menschlichen Ausdrucks. Seit Anbeginn der Zeit tanzen die Menschen und drücken sich durch rhythmische Bewegungen aus. Diese entstehen auf natürliche und organische Weise aus dem Inneren des Körpers. Tanz und Körperbewegung sind unsere ureigene Sprache. Aus der Frühzeit des Ackerbaus, in der prähistorischen Kunst, finden sich zahlreiche Zeugnisse, die Frauen in vielfältigen Tänzen zeigen. Diese Darstellungen umfassen ein riesiges geografisches Gebiet, von der Levante über Mesopotamien, den Iran, Anatolien, den Balkan und Griechenland bis nach Afrika.

Der Tanz gilt als Mutter aller Künste. Unsere frühen Vorfahren beobachteten die Bewegung der Planeten und tanzten, um die Welt im harmonischen Gleichgewicht zu halten. Ihre Tänze spiegelten die Bewegung der Sterne am Himmel wider. Mit ihren Körpern folgten sie den Bahnen der Himmelskörper. Durch ihren Tanz übertrugen sie mit ihren Schritten die kosmischen Muster von oben auf die Erde. So bewahrten sie die kosmische Ordnung und sicherten den Fortbestand der Welt; dies nannten sie Magie.

Auch heute noch kommen wir zusammen und tanzen. Tanz birgt vielfältige Gaben. In den letzten Jahren ist das Interesse an Kreistänzen gestiegen, oft zu Ehren der natürlichen Jahreszeitenzyklen und zur Feier unserer eigenen Lebenszyklen. So können wir die heilende und transformative Kraft des Tanzes erfahren. Kreistanz verbindet Menschen durch gemeinsame Erlebnisse. Er belebt Körper und Geist und fördert friedliche Gemeinschaften.

Tanz ist Inspiration, Bildung und Kommunikation. Er lädt uns ein, mit den Elementen der Natur und dem Göttlichen in Verbindung zu treten. Tanz ermöglicht es uns, Körper, Geist und Seele in Einklang zu bringen. Durch Tanz können wir den Geist im Körper verankern und das Heilige erfahren.

Tanz ermöglicht es der Seele, durch die Bewegung des Körpers zu sprechen. Dies allein kann heilend wirken, da es das körperliche und seelische Wohlbefinden ausgleicht. Das Gefühl, in einem Kreis von Tanzenden gesehen und gehalten zu werden, kann diese Erfahrung intensivieren. So entstand in den 1960er Jahren die moderne Tanz- und Bewegungstherapie. Dieses Feld wurde ausschließlich von Frauen geschaffen, die meisten davon ehemalige Tänzerinnen, die um die kommunikative und heilende Kraft des Tanzes wussten. Anfangs boten sie „Tanzkreise“ für stationäre psychiatrische Patienten an, darunter viele kriegstraumatisierte Soldaten. Im Tanzkreis fühlen sich die Teilnehmenden gehalten, gesehen und unterstützt. Heute wird Tanz- und Bewegungstherapie in vielen Gesundheitseinrichtungen, sowohl in Gruppen als auch in Einzeltherapien, eingesetzt.

Durch die Teilnahme an einem Tanzkreis können wir unsere mütterlichen Wurzeln entdecken, auf die Weisheit der alten Mütter zugreifen und uns wieder mit unserer kosmischen Mutter verbinden.

    EU-Grandmother
    Regina Golke – Sontga Magriata, ein rätisches Lied aus den Schweizer Alpen

    Das uralte, in rätischer Sprache überlieferte Margarethenlied führt uns auf eine Alp nahe des Kunkelspasses in Graubünden.

    Mehr lesen ...

    Regina Golke
    30 Jahre Urgeschichtliche und Sagenhafte Wanderseminare, Führungen in Museen und Ausstellungen, Vorträge und Workshops zu archäologischen Themen.

    Vor Jahrzehnten von Heide-Göttner-Abendroth angeregt, mich auf matriarchale Spurensuche in meiner Heimat und drüber hinaus zu begeben.

    Artikelschreibende für Spinnennetz und Matriaval. Mitwirkende in einem Film der Reihe «From the godess» von Laura Hirch.

    Heilpädagogin, Transaktionsanalytische Praktikerin, Integrationsfachkraft und Initiatorin des AK Prostitution Leinfelden-Echterdingen, Ritualleiterin.

    Vielfältige langjährige Fortbildungen in Archäologie, Persönlichkeitsentwicklung und Spiritualität z. B. «Weg der weisen Frau»

    Sontga Magriata, ein rätisches Lied aus den Schweizer Alpen
    Das uralte, in rätischer Sprache überlieferte Margarethenlied führt uns auf eine Alp nahe des Kunkelspasses in Graubünden. Dort soll der Sage nach eine mächtige Frau als Senner verkleidet mit den ihr anvertrauten Kühen Milch und Käse hergestellt haben. Als ihr Frausein entdeckt wird, kehrt sie ihrer angestammten Heimat den Rücken. Mit ihrem Verschwinden versiegen die fruchtbaren Quellen und das einst blühende Land verdorrt.

    Zur Vertiefung der Erzählung lade ich zwischendurch zu meditativem Singen ein.

    Wer war diese Frau, die ihre wahre Identität verheimlichen musste? Wer war Magriata, die ihre Heimat verlassen hat, als sie erkannt wurde? Wer war sie, deren Auf und Davon eine Natur-Katastrophe auslöste? Ich gehe den Fragen nach und lasse Raum für Überlegungen, wie jede / jeder Achtung, Wohlwollen und Fürsorge gegenüber Mutter Erde zeigen und einsetzen kann, um ihre fruchtbare Vielfalt zu erhalten.

    www.reginagolke.de