Musik
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Matriarchy for Future – Festival
3. – 6. Juli 2025
Kasteel de Berckt, bei Venlo NL
40 km von Duisburg
Welche Musik hörst du…?
Am Festival spielen vorwiegend weibliche Musikerinnen
YAEL DECKELBAUM
ist eine mit Platin ausgezeichnete israelisch-kanadische Singer/Songwriterin und Aktivistin. Wie Joan Baez und Pete Seeger wird Yael von vielen Menschen als bahnbrechende musikalische Aktivistin unserer Zeit anerkannt. Mit den Straßen als Bühne und den marschierenden Frauen als Publikum hat Yael in den letzten zwei Jahren verschiedene Frauenmärsche in über 10 verschiedenen Ländern angeführt – von Europa über Asien und Amerika bis nach Afrika. Yael tritt international in Israel, Europa und den USA auf, wo sie ihre Musik immer aktiver einsetzt, um positive Veränderungen anzuregen und die gewaltfreie Kommunikation zwischen Kulturen, die sich im Konflikt befinden, zu unterstützen, wobei sie die Notwendigkeit der weiblichen Führung betont.
Wir freuen uns sehr, dass wir Yael Deckelbaum wieder als Headliner für unser Festival gewinnen konnten. Mit ihren Liedern und ihrer Voice Ceremony begeisterte sie schon die Teilnehmenden des Festivals Matriarchy for Future 2025.
Ihr Song «Prayer of the Mothers» entstand zusammen mit mutigen Frauen, die die Bewegung «Women Wage Peace» anführten. Tausende Frauen marschierten vom Norden Israels nach Jerusalem, um zum Frieden aufzurufen. In diesem Video vereinen sich Palästinenserinnen und Israelis in einem Marsch der Hoffnung im Wüstensand und beteten in Qasr el Yahud am Toten Meer gemeinsam für den Frieden. Dieses visionäre Lied wurde später zu einer internationalen Friedenshymne.
MEERA EILABOUNI
ist eine Israelisch-arabische Musikerin und Postproduktionsmanagerin. Schon in jungen Jahren setzte sie sich durch Kunst und Musik für den Frieden ein und arbeitete mit verschiedenen Künstlerinnen zusammen, um die Vielfalt zu feiern. Sie ist sehr aktiv im Aufbau von Gemeinschaften und in der Umsetzung der Botschaft von Einheit und weiblicher Führung. Außerdem arbeitet sie an vielen TV-Sendungen und Social-Media-Videos, in denen sie über sozialen Wandel und die Einzigartigkeit verschiedener Kulturen spricht.
Für ihre musikalische Zusammenarbeit mit Yael Deckelbaum hat sie den Günter-Wallraff-Preis für Menschenrechte bekommen.
Wer über die Multi-Instrumentalistin Meera Eilabouni sprechen möchte, kommt nicht darum herum, den Krieg im Nahen Osten zu thematisieren. Unter anderem als Aktivistin der palästinensischen Frauenorganisation «Women of the Sun» nutzt sie unermüdlich ihre sanfte Stimme, um sich für den Frieden einzusetzen. Mit großen Lautsprechern lässt sie We shall overcome über die Mauern an Israels Grenzen spielen und hofft durch Reaktionen in einen Diskurs kommen zu können.
Musik ist für sie der Schlüssel, Wunden zu heilen, aber auch die patriarchalen Strukturen abzuschaffen, die die Welt dorthin gebracht haben, wo sie nun ist.
MORGAINE
möchte die Menschen ermutigen, ihr eigenes schöpferisches Potential voll und ganz auszuleben und das Herz wieder für Mitgefühl, Liebe und Verständnis zu öffnen. Wir können die Welt zum Positiven verändern. Wenn wir den Mut haben, uns den eigenen Schatten zu stellen und Licht in uns selbst zu bringen, können wir auch Licht in die Welt bringen. Gezeichnet durch schwere chronische Erkrankungen, Missbrauch, Gewalt und Schicksalsschläge, schaffte sie es dennoch, sich aus den Ketten der Vergangenheit zu befreien. So hilft sie heute mit ihren tiefsinnigen Texten und ihrer warmen, klaren Stimme, anderen Menschen, denen es ähnlich ergeht.
Mit unserem Lied «Nie Wieder ist Jetzt» möchten wir zeigen, wie ein anderer Weg aussehen kann – ein Weg, der für alle Menschen gilt, unabhängig von Herkunft, Identität oder Geschichte. Der Song ist aus Schmerz entstanden, doch er trägt Hoffnung in sich. Es ist unsere musikalische Vision einer Zukunft in Frieden und Koexistenz. Er zeigt nicht das Jetzt. Wir glauben fest daran, dass so eine Zukunft möglich sein kann – durch Empathie, Mitgefühl, Liebe, Vergebung, Gleichberechtigung, Freiheit, Bildung, Gerechtigkeit und Mut. Frieden ist kein Traum. Er ist eine Entscheidung – jeden Tag neu. Musik kann Brücken bauen, wo sonst Mauern stehen. Und genau das möchten wir tun. Herzen verbinden, Räume öffnen, und erinnern, dass eine andere Zukunft möglich ist – gemeinsam.
ENCANTADA
Amanda wurde in Buenos Aires geboren und wuchs in München in einer Musikerfamilie auf. Schon als Kind kam sie mit der Welt der Klänge und des Gesangs in Kontakt und lernte Gitarre zu spielen, ein Instrument, das sie immer auf der Bühne begleitet. So sagen ihre Freunde: «Amanda sang, bevor sie sprechen konnte.»
Ihr Soloprojekt Encantada entstand 2021 in der spanischen Stadt Salamanca, wo sie begann, im öffentlichen Raum, in Museen und Bars aufzutreten. Der Name ihres Projekts geht auf den Reichtum zurück, den Spanisch als ihre Zweitsprache ihr ermöglicht; ein Wort, das nicht wörtlich ins Deutsche übersetzt werden kann und dessen Mittelpunkt darin liegt, was sie mag und liebt.
Mit ihrer neuen Single «Cumbia pa’l arte» gewährt Encantada einen ersten Einblick in ihr kommendes Album – ein Werk, das sich zwischen Widerstand, Intimität und Hoffnung bewegt. Der Song entstand rund um den 8. März und verknüpft persönliche Erfahrungen mit künstlerischem und politischem Ausdruck. Inspiriert von kreativen Protestformen, stellt er die Frage: Was wäre, wenn Kunst mehr Halt bieten könnte als die Realität selbst?
«In einer Welt, die sich oft überwältigend anfühlt, gibt uns Kunst Erdung und Hoffnung. Manchmal wünschte ich, ich wäre Kunst statt Mensch – und genau daraus ist dieser Song entstanden.»
LISÆ
Mitreißende Beats und eine klare Botschaft – das ist LISÆ, die feministische Band, die seit 2024 die Bühnen erobert. Gegründet von Lise und Lisa, steht LISÆ für eine moderne Mischung aus deutschem und englischem Pop, Indie und Rap. Ihre Musik ist ein wütender, witziger und zugleich empowernder Soundtrack für alle, die genug von gesellschaftlichen Ungleichheiten haben.
Nach ersten erfolgreichen Auftritten bei Events wie dem CSD, Fridays for Future oder dem queer-feministischen Kampftag machen LISÆ kein Geheimnis daraus, wo sie hinwollen: mitreißen, aufrütteln, bewegen – und das Publikum mit Energie und Haltung zurücklassen.
Ihr aktueller Song «Wieder wach» ist eine Hymne für Selbstermächtigung und kollektives Aufstehen, die Ohrwurm-Qualität mit inhaltlicher Tiefe verbindet. Doch LISÆ ist mehr als nur Musik – sie sind eine Bewegung. Ob es um feministische und queere Themen, Klimagerechtigkeit oder Empowerment geht, Lise und Lisa schaffen es, relevante Botschaften intersektional in ihre Songs zu weben und eine Bühne für Stimmen zu schaffen, die oft überhört werden.
Ihr Stil? Eine Mischung aus eingängigen Melodien und kraftvollem Rap, angereichert mit Einflüssen von Indie-Pop bis hin zu treibenden Hip-Hop-Beats. Ihre Live-Auftritte sprühen vor Energie, Charisma und einer Nähe zum Publikum, die keinen kalt lässt. Lasst euch von LISÆ mitreißen und seid Teil einer musikalischen Revolution, die fordert: Es ist Zeit, wieder wach zu werden!


